Jan

16

2010

Reduzierung der Einspeisevergütung für Solarstrom und Photovoltaik gefährdet Arbeitsplätze

Den Angaben des BSW Bundesverband für Solarwirtschaft zufolge sind durch die geplante Reduzierung der Förderung und Einspeisevergütung für Solarstrom und Photovoltaik Anlagen etwa 50.000 Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet. Die Experten warnen vor einer zu schnellen Kürzung der Förderung und Einspeisevergütung für Solarstrom.

Sowohl Verbraucherschützer und Wirtschaftsverbände hatten in 2009 die enorme Höhe der Beträge, die für die Förderung und Einspeisevergütung für Solarstrom und Photovoltaik von der Bundesregierung in den letzten Jahren ausgegeben wurden, heftig kritisiert. Im Koalitionsvertrag kündigte die Bundesregierung demzufolge an, die Förderung und Einspeisevergütung für Solarstrom zu senken.

Am 1. Januar 2010 folgte dann die erste Reduzierung der Subventionen um etwa 10 Prozent. Im Sommer und zu Beginn 2011 sollen die Subventionen nochmals um etwa 15 Prozent gesenkt werden. Diese Medienangaben wurden bisher jedoch noch nicht bestätigt.

Vor einer Senkung der Förderung und Einspeisevergütung für Solarstrom in solch hohen Maßen warnt nun der BSW Bundesverband für Solarwirtschaft. Sollten tatsächlich in diesem Jahr weitere Kürzungen im zweistelligen Bereich erfolgen, sehen die Experten und Analysten enorme Probleme für die Solarwirtschaft in Deutschland. Die enormen Kürzungen der Förderung und Einspeisevergütung für Solarstrom und Photovoltaik könnte nach Ansicht der Experten den Verlust von rund 50.000 Arbeitsplätzen kosten.

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